Blackout – reine Angstmache oder doch Besorgnis erregend?

Letzte Woche schlitterten wir in Europa beinahe in einen großräumigen Blackout, welcher in letzter Minute noch verhindert werden konnte. Der Ausbau der europäischen Stromnetze und erneuerbarer Energien wird stark vernachlässigt, so Experten. Um ähnliche Situationen oder sogar Schlimmeres in Zukunft vermeiden zu können, muss einiges getan werden.

Einmal ist es ein Mast, der einknickt. Ein anderes Mal sind es Kraftwerke, die ihre Leistung nicht bringen. Vorige Woche war es möglicherweise eine heiß gelaufene Leitung in Rumänien, welche fast für einen großräumigen Blackout verantwortlich wurde. Dieses mal konnte noch rechtzeitig reagiert werden, wenn es blöd läuft, können solche Unfälle den ganzen Kontinent in Dunkelheit stürzen. Durch intensive Zusammenarbeit der Netzbetreiber, konnte es gelingen, einen flächendeckenden Blackout zu verhindern. Ob das beim nächsten kritischen Ereignis auch noch gelingt? Wir sollten diese Ereignisse auf jeden Fall nicht auf die leichte Schulter nehmen und frühzeitig Vorsorge treffen!

Blackout - Europa stand vor Totalausfall

Was den Ausbau erneuerbarer Energien angeht ist Europa ganz vorne dabei. Der Ausbau der Stromnetze, welcher Blackouts und Stromausfälle verhindern soll, wird jedoch stark vernachlässigt. Ein längerer Stromausfall oder sogar ein Blackout kann zu enormen Schäden und unvorstellbar hohen Kosten in ganz Europa führen. Berechnungen zufolge belaufen sich die Kosten allein in Österreich in den ersten 24 Stunden auf 1,2 Milliarden Euro. Noch einmal konnte gegengesteuert werden, nicht zuletzt dank verstärkter Zuschaltung von Kohle- und Atomstrom. Also Schluss mit lustig! Ein Minimum an Back-up scheint geboten – und maximale Geschwindigkeit beim Leitungsbau.

Um unabhängig von Netzbetreibern, Kohle- und Atomkraftwerken zu sein, kann jeder einzelne für den eigenen Haushalt kleine, jedoch effiziente Vorsorgemaßnahmen treffen. Mit Stromspeichern jeglicher Art ist man im Notfall von Netzbetreibern unabhängig und kann den eigenen Haushalt für einige Stunden mit Sonnenstrom versorgen.

Quelle: Blackout-Gefahr: Schluss mit lustig – Diskurs – derStandard.at › Diskurs

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