Smart Grid

Ein Schlagwort, das die Branche bewegt – aber was steckt wirklich dahinter??

Das Wort Smart Grid sagt in erster Linie nichts über Erneuerbarkeit oder Dezentralisierung aus. Es bedeutet lediglich, dass die Erzeuger und Verbraucher eines Stromnetzes miteinander kommunizieren um den Verbrauch mit der Erzeugung intelligent abzustimmen.

Was man mit einem Smart Grid allerdings erreichen kann, ist bemerkenswert. Man kann das größte Problem der erneuerbaren Energiequellen lösen – die fluktuierende Verfügbarkeit.

Photovoltaik ist heute schon die günstigste Technologie pro erzeugter Stromeinheit. Die Schwierigkeit ist, dass Stromerzeugung also Verfügbarkeitnur tagsüber und bei Sonnenschein gegeben und somit mit dem Stromverbrauch nicht deckungsgleich ist. Um dieses Problem auf Systemebene und flächendeckend zu lösen, ist eine Kombination aus Energiespeichern und intelligenter Lastverschiebung notwendig. Und genau diese Lastverschiebung kann das Smart Grid gewährleisten. Stromverbrauch, der an keine strenge Zeitvorgabe geknüpft ist, kann zu dem Zeitpunkt gemacht werden, an dem viel Energie zur Verfügung steht. Das Aufladen eines Elektroautos, das Wäschewaschen und Trocknen, das Aufbereiten von Warmwasser usw.,  wird zeitlich auf einen Moment mit viel Energieüberschuss abgestimmt.

Ein weiteres Ziel des Smart Grids ist es, die Erzeugung und Verbrauch auf möglichst engem Raum zu haben. Strom wird in Zukunft nicht mehr über den ganzen Kontinent transportiert werden. Er wird bestmöglich dort verbraucht wo er auch erzeugt wird.

Mithilfe der Technologien Photovoltaik, Energiespeicher und Vernetzung über das Smart Grid werden so unsere Energiesysteme der Zukunft dezentral und erneuerbar unsere tägliche Energie bereitstellen.

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