100 % Kobalt-frei – SolMate verzichtet auf den Problemstoff

Kobalt findet man heute in nahezu jedem Li-Ionen Akku – egal ob Handy, Tablet oder E-Auto. Kobalt wird hier in der Aktivmasse der Elektrode verwendet.

Warum wir das extra erwähnen?
Kobalt wird hauptsächlich in der Republik Kongo unter schrecklichen Bedingungen gefördert. Etwa 20 % des abgebauten Erzes wird händisch gewonnen. Wie Amnesty International und viele weitere NGOs berichteten, wird das Metall unter Einsatz von Kinderarbeitern ab einem Altern von sieben Jahren abgebaut (Quelle: Amnesty International). Besonders der Boom der Elektromobilität und deren Frontrunner Tesla führen zu extremen Produktionssteigerungen von Li-Ionen Akkus und erhöhen damit den Hunger nach dem umstrittenen Metall.

Kobaltabbau von Hand in der Demokratischen Republik Kongo (Foto: Amnesty International)

Solmate geht einen anderen Weg!
SolMate verwendet eine andere Akkutechnologie, nämlich eine die auf Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) beruht. Diese Technologie hat gewisse Vor- aber auch Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen Akkus, die in Laptops und Smartphones verwendet werden. Die Vorteile etwa liegen im Verzicht auf Kobalt, besseren Temperaturtoleranzen, keiner Feuergefahr und längerer Lebensdauer – dem steht nur ein wirklicher Nachteil gegenüber: das größere Gewicht. Aus diesem Grund wird dieser Akku Typ nicht in Elektrofahrzeugen eingesetzt – für Solmate ist das leichte Plus an Gewicht aber gar kein Problem!

Wir haben für deinen SolMate  also folgende Entscheidung getroffen: anstatt 12 kg hat die Speichereinheit jetzt 19 kg – immer noch schlank und zu 100% frei von Kinderarbeit! Und ganz nebenbei ist der Solemate-Akku auch noch langlebiger und sicherer.

3 thoughts on “100 % Kobalt-frei – SolMate verzichtet auf den Problemstoff

  1. Arnold Reply

    Ja das macht natürlich Sinn. Die Vorteile sind gut und wichtig, der Gewichtsnachteil spielt in diesem Fall eh keine Rolle. Gute Entscheidung!

  2. Holger Reply

    Grundidee ist einfach spannend und auf das Wesentliche reduziert! Glückwunsch!
    Kann die längere Lebensdauer gegenüber Litium-Ionen Akkus durch mehr Ladezyklen und einer höheren Ladekapazität nach z.B 12 Jahren dokumentiert und garantiert werden? Welche Leistungsgarantie wird nach 25 Jahren bei den semiflexiblen Monomodulen garantiert, mindestens 80%, wie bei den klassischen PV-Modulen? Haben die Lithium-Eisenphosphat Akkus auch eine zu den Modulen passende Lebensdauer und entsprechende Ladekapazität auch noch nach 25 Jahren?

    • editorinchief Reply

      Lieber Holger Gaertner,
      vielen Dank für dein nettes Feedback!
      Garantiert wird nach 12 Jahren leider kaum noch etwas, die meisten Garantien gehen nicht länger als 10 Jahre. Wir würden hier aber auf einschlägige Literatur verweisen, welche den Status Quo wiedergibt: LiFePO4-Akkus haben eine höhere Lebensdauer als herkömmliche Lithium-Ionen Akkus. Selbst auf Wikipedia findet man schon sehr viele, recht genaue Informationen:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator

      Nach 25 Jahren wird nichts mehr garantiert, allerdings gibt es zu unseren flexiblen Panelen noch keine eindeutigen Erfahrungswerte. Ja, die Lebensdauern sind auf alle Fälle im selben Bereich angesiedelt und nach Erreichen des EOL-Punktes bleiben noch 80 % der urspr. Kapazität erhalten.

      Liebe Grüße,
      Team EET

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