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Solarpaneele richtig recyceln!

Pro Jahr fallen in Deutschland ca. 10.000 Tonnen Silizium aus alten Solarmodulen an. Bis 2029 wird sich diese Menge um ein Vielfaches vermehren, denn dann werden jene Anlagen aus der EEG-Förderung fallen, die zwanzig Jahre zuvor während des ersten großen Solarbooms installiert wurden.

Wissenschaftlern des Fraunhofer-Institutes für Solare Energiesysteme (ISE) ist es nun gelungen, neue Solarzellen aus recyceltem Silizium herzustellen. So können Solarpaneele richtig recycelt werden. Ein großer Fortschritt in Anbetracht der Tatsache, dass es bisher nicht möglich schien, benutztes Silizium aus kaputten oder veralteten Solarzellen wiederzuverwenden.

So wird das Silizium aus den Modulen gewonnen

Bei dem Recycling-Prozess werden zunächst leicht gewinnbare Wertstoffe von den Modulen abgetrennt, bevor die Siliziumzellen zerschlagen werden. Die Bruchstücke sind zwischen 0,1 und einem Millimeter groß und werden im folgenden Schritt in ein nasschemisches Ätzbad getaucht. Dieses entfernt Störstoffe wie elektrische Kontakte, bevor es ans Einschmelzen geht. Nach der Verflüssigung wird das Silizium zu klobigen Blöcken, den sogenannten Ingots, weiterverarbeitet. Diese werden wiederum in zarte Scheiben zersägt, die man Wafer nennt. Im letzten Schritt tragen die Ingenieure des ISE neue fotoelektrische Schichten auf die Wafer auf, wodurch diese Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln können.

Solarpaneele richtig recyceln

Leicht geringerer Wirkungsgrad, gleiche Lebensdauer

Gemeinsam mit dem in der Nähe von Gütersloh ansässigen Recycling-Unternehmen Reiling arbeiten das ISE und das Fraunhofer-Institut für Silizium-Photovoltaik (CSP) jetzt an einer Möglichkeit, die Technologie massenfähig zu machen. Die aus der Zusammenarbeit der drei Organisationen entstandene Technik soll das wertvolle Silizium in beinahe reiner Form zurückgewinnen können. Die Projektarbeiter betonen, dass es dabei nicht darauf ankäme, von welchem Anbieter die Solarmodule stammten.

Einen kleinen Haken haben die Recycling-Solarzellen allerdings: Ihr Wirkungsgrad liegt mit 19,7 Prozent ca. 3 Prozentpunkte unter dem Wert ihrer Premium-Konkurrenz, die mit frischem Silizium arbeitet. Bei der Lebensdauer sollen sie jedoch genauso gut abschneiden wie herkömmliche Solarzellen. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Anschaffung von Solarmodulen ist die Herkunft. Wir bieten unseren Kunden Solarpaneele an, welche direkt in Österreich, in Kärnten hergestellt werden. Somit kann auf unnötige Transportwege verzichtet werden.

Quelle: https://efahrer.chip.de

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